Schön? Toxisch! – Wir sprechen auf der VDR-Tagung 2026 über unsichtbare Expositionen im Umgang mit Kulturgut

Gefahrstoffe im Kulturerbe-Kontext sind häufig unsichtbar – aber im Arbeitsalltag beim Handling dennoch real: Staub, Oberflächenkontamination und Materialabrieb können zu relevanten Expositionen führen, ohne dass dies unmittelbar erkennbar ist.

Am 8. und 9. Mai 2026 findet am MARKK Hamburg die VDR-Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“ statt. Im Rahmen des Programms halten wir einen Vortrag darüber, wie aus Messwerten echte Entscheidungssicherheit wird – und wie sich daraus konkrete, praktikable Maßnahmen für den Arbeitsschutz ableiten lassen.

Unser Beitrag (8. Mai 14:25 -14:50 Uhr)

„Unsichtbare Expositionen – sichtbar gemacht: Mit MUSA zu zielgerichteten Maßnahmen für sichere und gesunde Arbeit“

Im Fokus stehen zwei komplementäre, nicht-invasive Monitoring-Methoden im MUSA-System:

  • MUSA-Wischproben zur Bewertung der Oberflächenkontamination (relevant für Expositionsrisiken beim Berühren, Verpacken, Transportieren und Bearbeiten)
  • Staubniederschlags-Sammler (Staubfallen) zur Erfassung von Einträgen und Belastungssituationen über längere Zeiträume in Depots, Sammlungsräumen und Arbeitsbereichen

Wir zeigen typische Einsatzszenarien, zentrale Aspekte der Probenahme (Ort, Anzahl, Frequenz) und vor allem den entscheidenden Schritt: Wie werden Ergebnisse verständlich aufbereitet, priorisiert und mit konkreten Handlungsoptionen verknüpft – von kurzfristigen Schutz- und Reinigungsmaßnahmen bis hin zu mittelfristigen Strategien wie Monitoring-Routinen und Zonierung.

Mehr zu MUSA: https://www.musa-system.com