Im Journal „ENVIRONMENTAL MONITORING AND ASSESSMENT“ wurden im Mai Teilergebnisse aus unserem Forschungsprojekt veröffentlicht. Der ARTIKEL* behandelt die ERGEBNISSE AUS DEM AMBIENT MONITORING IM MUSEUM FÜR NATURKUNDE BERLIN und vergleicht sie mit den Ergebnissen aus anderen Studien sowie mit diversen Beurteilungswerten verschiedener Organisationen.

Hauptsächlich im Staub und in der Luft aufgefundene Biozide waren Arsen, Lindan und das Abbauprodukt von Lindan, γ-PCH. Die Studie ergab, dass 12% aller analysierten Proben die Beurteilungswerte verschiedener Organisationen überschreiten. Das kann ein Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter und Beschäftigten darstellen. Mit diesem Ergebnis steht das Museum jedoch nicht alleine dar, auch andere veröffentlichte Studien mit Museen haben ähnliche Ergebnisse gemessen.

Dank der gesammelten Daten aus dem Ambient Monitoring konnte das Museum für Naturkunde in Berlin den MITARBEITERSCHUTZ ANPASSEN und die nötigen SCHUTZMAßNAHMEN UMSETZEN.

Die zweite Veröffentlichung des Forschungsprojektes wird das zeitgleich zum Ambient Monitoring durchgeführte Human-Biomonitoring an 28 Mitarbeitern des Museums für Naturkunde beinhalten. Es wird in Kürze ebenfalls veröffentlicht.


*Deering, K., Spiegel, E., Quaisser, C., Nowak, D., Schierl, R., Bose-O’Reilly, S., & Garí, M. (2019). Monitoring of arsenic, mercury and organic pesticides in particulate matter, ambient air and settled dust in natural history collections taking the example of the Museum für Naturkunde, Berlin. Environmental Monitoring and Assessment, 191(6), 375.

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